8 Dinge, die man vor einer Reise nach Korea wissen sollte

Die 8 schwierigsten Dinge für Ausländer in Korea
1) Das komplizierte System der „Identitätsprüfung“ (Erfordert Telefonverifizierung, i-PIN, lokale Telefonnummer)
- Die meisten koreanischen Online-Dienste erfordern zwingend eine Identitätsprüfung per Mobiltelefon.
- Die Verifizierung schlägt oft aufgrund von kleinen Tipp- oder Leerzeichenfehlern in der Ausländerregistrierungsnummer (ARC) oder dem englischen Namen fehl.
- Es ist schwierig, Liefer-Apps, Taxi-Apps, Online-Shops und Dienste öffentlicher Institutionen zu nutzen.
→ Das größte Hindernis bei koreanischen digitalen Diensten. Am Flughafen Incheon ist es wichtig, nach der Ankunft das „Foreigner Information Center“ im Flughafen zu besuchen, um das WLAN und die Transportkarte aufzuladen. Außerdem helfen Ihnen die Stände der Telekommunikationsanbieter (SK, KT, LG U+) am Flughafen dabei, eine koreanische Telefonnummer freizuschalten und eine eSIM zu installieren. Sobald dies erledigt ist, können Sie Taxi- und Liefer-Apps nutzen.

2) Sprachbarriere + Mangelnde Englischunterstützung in Fachinstitutionen
- Es ist schwierig, in Regierungsbehörden, Banken, Krankenhäusern und Apotheken auf Englisch zu kommunizieren.
- Medizinische Erklärungen sind kurz und schnell, was das Verständnis erschwert. Es ist sehr praktisch, einen KI-Übersetzer als Unterstützung zu nutzen.
- Englische Straßennamen und Hinweisschilder weichen oft von der tatsächlichen koreanischen Aussprache ab, was zu Verwirrung führt.
→ Situationen, in denen die Kommunikation fehlschlägt, sind die größte Stressquelle.
3) Hohe Eintrittsbarriere für koreanische Apps (Erfordert Reservierungen, Zahlungen, lokale Karten)
- Unverzichtbare Apps für Lieferungen, Taxirufe und Zugreservierungen erfordern eine inländische Kreditkarte und eine inländische Telefonnummer.
- Es gibt viele Fälle von Zahlungsausfällen mit ausländischen Karten.
→ Das häufigste Problem, mit dem Kurzzeittouristen und internationale Studierende konfrontiert sind. Am vorteilhaftesten ist es, eine Leitung an den Ständen der Mobilfunkanbieter (SK, KT, LG U+) am Flughafen freizuschalten. Sie bringen Ihnen nicht bei, wie man die Apps benutzt, aber sie schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Sie sie nutzen können.

4) Komplexe Recycling- und Abfallentsorgungsregeln
- Der Kauf spezieller Müllsäcke (Jongnyangje) ist obligatorisch. Die Menschen werfen absolut keinen Müll auf die Straße (obwohl man bei genauem Hinsehen natürlich etwas Müll finden kann).
- Lebensmittelmüll muss separat getrennt werden.
- Detaillierte Regeln wie das Entfernen von Etiketten von Plastikflaschen.
- Anmeldeverfahren für Sperrmüll.
→ Aufgrund von Unkenntnis der Regeln kommt es zu Bußgeldern oder Konflikten mit Nachbarn.
5) Anpassung an die koreanische Lebenskultur (Ondol, Schuhe ausziehen, Restaurants mit Bodenbestuhlung) - Die Kultur des Schuheausziehens in Innenräumen ist ungewohnt.
- Es ist schwierig, lange an niedrigen Tischen auf dem Boden zu sitzen.
- Die Fußbodenheizung (Ondol) ist ungewohnt, was die Temperaturregulierung erschwert.
→ Unannehmlichkeiten, die durch Unterschiede im Lebensstil entstehen.
6) Gemischte Fußgänger- und Verkehrsregeln (Rechtsverkehr, schnelle Bewegung, Transferstrukturen)
- Obwohl Rechtsverkehr die Regel ist, mischen sich die Verkehrsströme in der Realität, was zu häufigen Zusammenstößen führt.
- Bustüren schließen sich sehr schnell.
- Die Umsteigewege in der U-Bahn sind komplex.
→ Koreas „schnelle Bewegungskultur“ fühlt sich ungewohnt an. Bei der Wegfindung wird die App Naver Map anstelle von Google Maps empfohlen. Sie zeigt detailliert an, in wie vielen Minuten der nahegelegene Bus ankommt.
7) Die „Ppalli-Ppalli“ (Schnell-Schnell)-Kultur und implizite Regeln - Die Geschwindigkeit beim Ein- und Aussteigen in öffentlichen Verkehrsmitteln.
- Das Drücken einer Klingel, um in Restaurants zu bestellen.
- Das Stehen in einer einzigen Schlange auf Rolltreppen.
- Die ruhige Kultur in der U-Bahn.
→ Regeln, die für Koreaner selbstverständlich, für Ausländer jedoch verwirrend sind.
8) Schwierigkeiten bei der Essensauswahl (Scharfes Essen, Mangel an veganen und Halal-Optionen) - Koreanisches Essen ist im Grunde genommen sehr scharf.
- Starker Einsatz von Knoblauch, Gochujang (Chilipaste) und Chilipulver.
- Vegane und Halal-Restaurants sind außerhalb der Haupttouristengebiete rar.
→ Ausländer mit diätetischen Einschränkungen haben eine geringe Auswahl an Speisen.

Die Schwierigkeiten, die Ausländer in Korea erleben, lassen sich wie folgt zusammenfassen: Digitale Barrieren + Sprachbarriere + Unterschiede in der Lebenskultur + Komplexität des Systems.
Korea hat jedoch einen einzigartigen Vorteil, den man fast nirgendwo sonst auf der Welt findet: Es ist so sicher und frei, dass eine Frau selbst um 2 Uhr nachts allein herumlaufen kann. Außerdem gibt es viele YouTube-Videos, in denen Ausländer experimentell ihren Laptop in einem Café stehen lassen, um zu sehen, ob er gestohlen wird, und es ist so sicher, dass dies äußerst selten vorkommt. Im nächsten Beitrag werde ich die Details zu jedem Punkt teilen.
